Die «mitte» sagt Ja zu den Budgets von Schule und Gemeinde

An seiner letzten Versammlung in den Räumlichkeiten von Televista hat der politische Verein «die mitte» sich mit den Traktanden der kommenden Gemeinde- und Schulgemeindeversammlung auseinandergesetzt und entsprechende Parolen gefasst. Ausserdem erfuhren die Mitglieder und Gäste einiges über das Lokalfernsehen Televista

Wen die Tage kürzer werden und die Blätter von den Bäumen fallen, ist es wieder Zeit für die Budgets der Schule und der politischen Gemeinde.  Und damit auch für eine Versammlung der «mitte», bei der die Vereinsmitglieder und interessierte Gäste einen prüfenden Blick auf die Voranschläge werfen. Infolge einer familiär bedingten Abwesenheit von Schulpflegerin Kathrin Wydler übernahm Tobias Meier Kern, Finanzvorstand im Gemeinderat, das Vorstellen beider Budgets. Dieses steht bei der Gemeinde für 2020 im Zeichen der anstehenden grossen Investitionen, insbesondere die Projekt Gemeindehaus und Sportzentrum, die zu einem grossen Teil fremdfinanziert werden müssen.

Bei der Schule sind es die steigenden Schülerzahlen und der wachsende Bedarf an Unterrichts- und Betreuungs-möglichkeiten, die sich im Budget 2020 niederschlagen.

Beide Voranschläge sehen einen Ertragsüberschuss vor, die Gemeinde von 1,7 Mio. Franken, die Schule von rund  26‘000 Franken, wobei die Schule im Sinne einer zweckgebundenen Vorfinanzierung für den Ausbau des Schulhauses Integra Square 1,20 Mio. Franken auf der Aufwandseite verbuchen möchte.

Die Parolen der «mitte»

Für eine Diskussion unter den Mitgliedern sorgte denn auch lediglich der budgetierte Aufwand des Ressorts Sicherheit, der um einen Fünftel höher ausfallen soll als im Vorjahr. Erklärt wurde dieser mit den zunehmenden Aufgaben für die Gemeindepolizei, die eine Personalaufstockung notwendig machen. Aus dem Plenum wurde die als nicht sehr stark wahrgenommene Präsenz der Gemeindepolizei im Dorf moniert und die Hoffnung geäussert, dass sich diese Situation mit mehr Personal verbessert.

In der folgenden Abstimmung beschlossen die «mitte»-Mitglieder einstimmig die Ja-Parole sowohl für die beide Budgets als auch für den Antrag Vorfinanzierung Neubau Primarschulhaus Integra Square der Schulgemeinde.

Zur Abrechnung des Planungskredits und der Bauabrechnung des Neubaus Fussgänger- und Velounterführung Breite- /Neugutstrasse-Geeren, die wesentlich kostengünstiger ausfiel als geplant, sagt die «mitte»  ebenfalls einstimmig Ja.

In Bezug auf die „Allgemein-anregende Initiative Aktionsplan bezahlbarer Wohnraum Wallisellen“ beschlossen die «mitte»-Mitglieder dem Antrag des Gemeinderats zu folgen. Dieser möchte die Initiative als nicht erheblich erklären und sich im Gegenzug dazu verpflichten, der Gemeindeversammlung nach 18 Monaten einen ausführlichen Bericht über die bisherigen Anstrengungen und die langfristige Strategie in der Wohnraumpolitik mit Fokus auf bezahlbaren Wohnraum zur Genehmigung vorzulegen.

In der letzten Abstimmung des Abends sagte die «mitte» auch Ja zum angepassten Reglement über die musikalische Grundausbildung (MGA) in der 1. Klasse der Primarschule Wallisellen. Die Wiedereinführung des musikalischen Grundausbildung geht ist ein politischer Erfolg des aktiven «mitte»-Mitglieds Aron Braun und seiner Frau Karin, die eine entsprechende Einzelinitiative bei der Schulpflege eingereicht und damit die Diskussion angestossen hatten.

Televista gemacht

Im zweiten Teil des Vereinsversammlung, die von den beiden jüngsten «mitte»-Mitgliedern Fabio Cappelli und Fabian Homberger mit viel Engagement und Liebe zum Detail vorbereitet worden war, gab es einen Einblick in das Walliseller Lokalfernsehen, das 1993 gegründete wurde und eine feste Grösse in der Walliseller Medienlandschaft ist. Bei Referent Christian Dubs, Vorstandsmitglied und Redaktor von Televista, war die Begeisterung für seinen TV-Sender aus jedem Satz zu hören. Er zeigte auf, was es bedeutet mit freiwilligen Mitarbeitern Fernsehen zu machen, von denen jeder einen anderen Hintergrund und Wissensstand mitbringe. Mit den von ihm entwickelten „Lerntools“ gelinge es ihm, sämtlich Mitarbeiter innert kürzester Zeit auf einen Stand zu bringen, der es ermöglicht TV-Sendungen zu produzieren, denen man nicht anmerke, dass sie von Amateuren gemacht wurden. Besonders stolz sind die Macher von Televista, dass es ihnen immer wieder gelingt, Jugendliche einzubinden und sie für das Geschehen im Dorf und sogar für politische Themen zu interessieren.

Nach dem interessanten Vortrag zogen Versammlungs-teilnehmenden weiter ins nahe Restaurant „La Cantinella“, wo sie bei einem „Schlummerbecher“ die Gelegenheit utzen, sich weiter auszutauschen und den Abend Revue passieren zu lassen.

«die mitte»
Vorstand

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