Ja zum Schulhaus IntegraSquare und viele Fragen zum Wassergesetz

An seiner letzten Versammlung hat der politische Verein «die mitte» über zwei am 10. Februar 2019 zur Abstimmung stehende Geschäfte informiert: auf kantonaler Ebene das neue Wassergesetz und kommunal das Schulhaus IntegraSquare. Die Mitglieder empfehlen das Projekt der Schule deutlich zur Annahme.

(e) Der junge politische Verein «die mitte» engagiert sich ausschliesslich in der Kommunalpolitik. Da jedoch das neue Wassergesetz die Wallisellerinnen und Walliseller direkt betreffen wird und alle Fragen im Zusammenhang mit dem Rohstoff Wasser enorm wichtig sind, hatte «die mitte» zwei Vertreter des Kantonsrats, Josef Wiederkehr (CVP), für das Ja-Komitee, und Ruedi Lais (SP), für das Nein-Komitee, zur Informations- und Vereinsversammlung in der Cafébar Enzian im Richti-Areal eingeladen.

Interessenskonflikte rund ums Wasser
Die beiden Kantonsräte zeigten in ihren Präsentationen den anwesenden Mitgliedern der «mitte» und den Gästen kompetent die Auswirkungen des neuen Wassergesetzes auf. Dabei zeigte sich klar, wie viele Interessen zu berücksichtigen sind, dass sich diese Interessen häufig widersprechen und deshalb unzählige Abwägungen vorzunehmen sind.
Als Beispiel sei hier nur die Festlegung des so genannten Gewässerraums erwähnt. Innerhalb des Gewässerraums, d.h. des Landstreifens neben dem Gewässer, darf in Bauzonen weder gebaut werden, noch dürfen in Landwirtschaftszonen Pestizide verwendet werden. Während also Grundeigentümer und Landwirte den Gewässerraum möglichst klein halten möchten, da er die Nutzung ihrer Grundstücke einschränkt, sollte der Gewässerraum aus Sicht des Umwelt- und Wasserschutzes möglichst gross sein. Bei dieser und unzähligen anderen Interessenabwägungen wurde deutlich, weshalb man je nach politischer Ausrichtung dezidiert für oder gegen das neue Wassergesetz sein kann. Es entwickelte sich denn auch eine animierte Diskussion und die beiden Kantonsräte vertraten kompetent und teilweise mit vielen Emotionen ihre Standpunkte. Auf eine Beschlussfassung wurde, da es sich um ein kantonales Geschäft handelt, verzichtet.

In der Folge dankte der Präsident Hanspeter Kündig den beiden Kantonsräten für ihre wertvollen Beiträge und die Versammlung wandte sich dem kommunalen Geschäft, dem Kreditantrag der Schulgemeinde zum Primarschulhaus IntegraSquare zu.

Ein Schulhaus für den wachsenden Süden
Dieses Geschäft wurde von der Vertreterin der «mitte» in der Schulpflege Kathrin Wydler, kompetent und umfassend präsentiert.
Dabei gelang es ihr hervorragend, einerseits die Notwendigkeit zu erklären und andererseits die unzähligen Vorzüge des Projekts aufzuzeigen. Der Standort im Süden von Wallisellen, mitten im Integra-Areal, ist aufgrund des Bevölkerungszuwachses in diesem Ortsteil von Wallisellen zwingend. Gleichzeitig überzeugt das Projekt durch unzählige intelligente Lösungen, die auch ästhetisch gefallen. Erwähnt seien nur z.B. die Turnhalle und die multifunktionale Dachterrasse, die interne Einteilung der Räumlichkeiten sowie die hervorragende Zugänglichkeit der Turnhalle für Vereine auch ausserhalb der Schulzeiten. In der anschliessenden Diskussion wurde das Projekt denn auch entsprechend gelobt.

Erwartungsgemäss zu Diskussionen führte der jährlich zu bezahlende Mietzins von rund 1,2 Mio. Franken. Die Mitglieder der «mitte» hätten es klar begrüsst, wenn die Schule das entsprechende Land hätte erwerben können. Kathrin Wydler erklärte, dass dies auch die bevorzugte Lösung der Schulgemeinde gewesen wäre, dies aber ganz einfach nicht möglich sei und insbesondere im Süden von Wallisellen keine Alternativen bestünden. Dieses Argument überzeugte. In der Folge wurde gefragt, ob denn die Miete nicht überhöht sei. Auch hier konnte Kathrin Wydler darlegen, dass ein Mietzins von 195 Franken pro Quadratmeter angemessen sei und sogar leicht unter dem marktüblichen Mietzins an dieser Stelle liege.

In der folgenden Abstimmung wurde denn auch das Projekt Primarschulhaus IntegraSquare der Schulgemeinde fast einstimmig zur Annahme empfohlen.

Nach Abschluss der Versammlung lud «die mitte» die anwesenden Mitglieder und Gäste noch zu einem Apéro ein, an welchem intensiv weiterdiskutiert und auch den anwesenden Behördenmitgliedern unzählige Fragen gestellt wurden.

«die mitte»
Vorstand

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