Hallenbad und Gemeindehaus interessierten

Versammlung vom 4. September 2018 im Foyer der MZH

Die Versammlung des politischen Vereins «die mitte» war gut besucht und besonders erfreulich waren die zahlreichen Gäste. Die Themen „Hallenbad“ und „Gemeindehaus“ weckten offenbar das Interesse der Bevölkerung.

Im ersten Teil der Vereinsversammlung der „mitte“ stand eine Führung durch die Technischen Anlagen des Hallenbades an. Sandro Maistrello, Präsident des Verwaltungsrats der SAGW Sportanlagen Wallisellen AG, führte sachkundig und anschaulich durch die „Unterwelt“ des Hallenbades und erläuterte die zahlreichen verschiedenen technischen Apparaturen und deren Zusammenwirken. Er erklärte die interessanten und teilweise gut sichtbaren Unterschiede zwischen der immer noch bewährten Technik des alten Teils (ursprüngliches Hallenbad mit Kinderbecken und Sprungbecken) und der Hightech des neuen Teils (Anbauten mit Rutschanlagen, Lernschwimmbecken und Wellness-Becken). In den Ausführungen von Sandro Maistrello war deutlich herauszuhören, dass es der SAGW bei den Investitionen nicht um Gewinnmaximierung geht, sondern dass der ökologische Aspekt einen sehr hohen Stellenwert hat. Ein vorbildliches Verhalten für die Energiestadt Wallisellen.

Ja-Parole für das Gemeindehaus

Wieder zurück im Foyer der Mehrzweckhalle, wurde der Antrag des Gemeinderates für einen Investitionskredit für die Erweiterung des Gemeindehauses, der am 23. September zur Abstimmung kommt, besprochen. Vereinsmitglied und Gemeinderat Tobias Meier Kern erklärte – mit einer Bildschau veranschaulicht – die wesentlichen Zielsetzungen und deren Umsetzung bei der Sanierung und Erweiterung des Gemeindehauses. Dies sind im besonderen:

  • Zusammenfassung der gesamten Verwaltung an einem zentralen
    Standort (einschliesslich das Schulwesen, namentlich mit Blick auf die Einheitsgemeinde)
  • Beibehaltung (der Hülle) des bestehenden Gemeindehauses sowie derdavor liegenden Brunnen-Anlage als ein einprägsam gewordenes Merkmal der Gemeinde
  • Anfügung eines an die Architektur des bisherigen Gebäudes gefällig angepassten Kubus von knapp 23 Metern Höhe für die diversen Verwaltungsabteilungen
  • Einbettung, mit der Bad-Anlage zusammen, in eine Park-ähnliche, begrünte Umgebung
  • Unveränderte Anzahl von Parkplätzen

Anschliessend erläutert Tobias Meier Kern die Kosten des Projekts (wie sie auch den Abstimmungsvorlage zu entnehmen sind), mit dem Hinweis, dass die RPK einen zustimmenden Abschied abgegeben habe. RPK-Mitglied George Hunziker bestätigt dies, mit dem Hinweis, dass die RPK im Abschied die Erwartungen einer genauen Einhaltung des hohen Kredits sowie einer beschränkten Fremdfinanzierung ausgesprochen hat.

Der Vortrag von Tobias Meier Kern überzeugte und das Projekt gefiel allgemein. Es wurden nur wenige Fragen dazu gestellt und unter Nennung der Überlegungen des Gemeinderats nachvollziehbar beantwortet. Für den Investitionskredit des neuen Gemeindehauses von rund CHF 26 Mio. beschlossen die „mitte“-Mitglieder daher einstimmig die Ja-Parole.

Die nächste Versammlung findet am 7. November 2018, 19.00 Uhr im Rest. Spödä statt. Themen: Überdachung Eisfeld, Voranschlag der Pol. Gemeinde und der Schulgemeinde für das Jahr 2019.

die mitte, Vorstand

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